AKTUELL NOVEMBER 2006

 

Unimog-Museum als Ziel von 16 Profi-Radsportlern und vielen Begleitern
Team Wiesenhof im Unimog-Museum





  Der Profi-Radrennstall Team Wiesenhof hat sein Zentrum von Essen nach Karlsruhe verlegt und nahm dies am Sonntag, 19. November zum Anlass einer Ausfahrt ins Unimog-Museum. Manager Jens Heppner wollte seinen „Jungs“ mal ein anderes Ziel mit vier statt nur zwei gleich großen Rädern vor Augen setzen.

So führte auch Jens Heppner, der bereits als Top-Profi im Team Telecom engster Wegbegleiter von Jan Ullrich war, das für die Saison 2007 neu gebildete Team an, zu dem neben den 16 Profis als Mitfahrer viele Freund und Sponsoren zählten – insgesamt etwa 70. Viele von ihnen nutzten die Gelegenheit, mit dem Unimog über den Geländeparcours zu fahren, bevor es wieder zurück nach Karlsruhe ging.


Unimog-Club Gaggenau Mitgliederversammlung







  Auf historischem Boden, nämlich in der früheren Schulung neben dem Unimog-Museum, trafen sich am Samstag, den 18. November 2006 Aktive des Unimog-Club Gaggenau zu ihrer Mitgliederversammlung. Im November 1956 – also vor 50 Jahren- wurden dort erstmals Schulungen und Einsatzdemonstrationen für den Unimog angeboten. Mit 250 Teilnehmern war es diesmal die mit Abstand bestbesuchte Mitgliederversammlung. Neben einem Jahresrückblick und dem Kassenbericht war es sehr erfreulich, dass alle Vorstandsmitglieder wieder gewählt wurden.

Mehr Infos unter www.unimog-club-gaggenau.de


MBtrac-Geschichte aus vielen Blickwinkeln
Erfolgreiche MBtrac-Matinee













  Murgtal – Die Auftaktveranstaltung einer bevorstehenden Reihe mit Expertenrunden und vielen Fachvorträgen im neuen Unimog-Museum bei Gaggenau war gleich ein voller Erfolg. Zeitzeugen am Podium und unter den Zuschauern tauschten am Sonntag, dem 19. November 2006 bei einer Matinee vor interessierten Zuhörern ihre Erfahrungen mit dem MBtrac aus.

Als Gesprächsleiter hatte man den Leiter des Deutschen Landwirtschaftsmuseums, Dr. Klaus Herrmann gewonnen. Als anerkannter Experte konnte er in seine Moderation auch immer wieder Zusammenhänge zur gesamten Landtechnik einfließen lassen.

Welche erheblichen Widerstände im Hause Daimler-Benz in der Entwicklung und in den Führungsetagen zu überwinden waren, um Prototypen des MBtrac zu entwickeln und 1972 auf die Schnelle serienfähig zu machen, demonstrierte eindrucksvoll Martin Tegtmeier.
Am Beispiel der Fahrerhaus-Entwicklung schilderte Norbert Rieger, vor welchen Herausforderungen die Konstruktion stand, als es galt, für den MBtrac ein Fahrerhaus zu entwickeln, das in Komfort und Zweckmäßigkeit den Wettbewerbern weit überlegen sein sollte. Über die ersten technischen Probleme mit den Prototypen und Erfahrungen bei frühen Vergleichstest konnte Werner Wagner, seinerzeit Meister der Arbeitsvorbereitungs-Werkstatt anschaulich berichten.

Seine Erfahrungen und Erfolge als Anbieter insbesondere forstwirtschaftlicher Zusatzgeräte während der Serienfertigung des MBtrac beschrieb Hans Junk, Geschäftsführer der Firma Werner in Trier-Ehrang – bekannter als Seilwinden-Werner. Er schilderte dann auch sehr eindrucksvoll, vor welchen Schwierigkeiten sie in Trier standen, als 1986 die Entscheidung bekannt wurde, dass der MBtrac in eine Kooperation mit Klöckner-Humboldt-Deutz überführt wird, die dann misslang. „Wider Willen wurden wir plötzlich Fahrzeughersteller. Eine schwierige Zeit, die wir letztlich doch noch erfolgreich bewältigt haben. Heute bieten wir die zweite Generation der Werner-Forsttac an“ stellte Junk fest.


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Arbeitseinsatz am Außengelände vom Unimog-Museum e.V.






  Wieder einmal war der Verein auch am Außengelände des Museum aktiv und ergänzte den Eingangsbereich um eine Auffahrrampe für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer. Die Mitglieder nutzten den schönen Herbsttag, um diesen Besucherwunsch zu realisieren. Erste Reaktion auf die neue Rampe von unserem Stamm-Besucher Herrn Riedinger, welcher dass Museum seit Eröffnung regelmäßig mit seinem Rollstuhl besucht, war „Spitze!“. Vielen Dank an alle Beteiligten!