AKTUELL JUNI 2007

 

Abiturienten des Goethe Gymnasium Gaggenau haben den 2. Kunst-Unimog bemalt:


  Die offizielle Übergabe fand am 22. Juni in Beisein von Herrn Oberbürgermeister Florus, Schulleiter Dr. Purkl sowie den Eltern und Vertretern des Unimog-Museum e.V. statt. Dieser Kunst-Unimog soll in einigen Wochen als Wegweiser in Richtung Unimog-Museum dienen und an einer exponierten Stelle in Gaggenau-Bad Rotenfels werben.


Broschüre zu sechs Jahrzehnten Unimog bei der Feuerwehr: 5000 Unimog und die Feuerwehr


  Murgtal – Die Sonderschau Unimog in der Feuerwehr, die noch bis 3. Oktober im Unimog-Museum zu sehen ist, gab Anlass, eine Broschüre „Der Unimog und die Feuerwehr“ herauszugeben. Auf 24 Seiten wird darin ein komprimierter Überblick zu 60 Jahren Unimog bei der Brandbekämpfung gegeben. Beschrieben sind die Anfänge mit Anhängern und Wechselaufbauten über die vielen Varianten bis in die Neuzeit. Autor ist Hans-Jürgen Schöpfer aus Kuppenheim, Vorstandsmitglied im Unimog-Club Gaggenau und ein äußerst kompetenter Kenner der Szene. Aus seiner Feder stammen zahlreiche Aufsätze in Tageszeitungen und Feuerwehrfachzeitschriften.

Insgesamt, so schätzt er, wurden rund 5000 Unimog mit speziellem Feuerwehr-Aufbau ausgestattet. Schöpfer kann auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. So auf sieben Jahre Freiwillige Feuerwehr in seinem Heimatort Bad Rotenfels und danach betreute er während seines Studiums bei der Jugendfeuerwehr Freiburg die Ausbildung am Unimog-S. Das ist übrigens mit über 64.000 Einheiten nicht nur der meistgebaute Unimog, er ist auch bei den Floriansjüngern nach wie vor besonders hoch im Kurs, so Schöpfer. Auch das Nachfolgemodell 1300 kennt er aus der Bundeswehr, denn er ist bis heute Reserve-Stabsoffizier. Seit 1957 sammelt Hans-Jürgen Schöpfer Unimog-Modelle und befasst sich intensiv mit Literatur zum Thema Unimog und Feuerwehr. Die Broschüre kann für sechs Euro im Unimog-Museum erworben werden.


DaimlerChrysler Familientag


  Am Sonntag, den 17. Juni präsentierte sich das Unimog-Museum auf dem Familientag vom Werk Rastatt. Dank dem sehr attraktiven Programm vom Werk Rastatt und einem wunderbaren Wetter hatte der Stand einen guten Zulauf und viele Besucher beteiligten sich an unserem Gewinnspiel.


Fahrt ins (Ehe) - Glück!



  Am Samstag, den 16. Juni wurde die erste Hochzeit im Unimog-Museum gefeiert. Sarah Seiler und Heiko Grill schlossen den Bund fürs Leben und starteten Ihr Eheglück mit einer Unimog-Rundfahrt im Außen-Parcours vom Unimog-Museum. Passend zur Mitfahrt kam die Sonne heraus. Das Unimog-Museum wünscht dem Paar alles Gute!


Fliegender Unimog am Unimog-Museum

"Er kann alles - bis auf schwimmen und fliegen" - lautet der bekannte Unimog-Slogan. Ab sofort "fliegt" er sogar. Und zwar am Unimog-Museum - für alle Besucher sichtbar. Als ein weiteres kleines Highlight des beliebten Museums am Eingang des Murgtals konnte pünktlich zum 1-jährigen Jubiläum ein Lärm- und Windschutz an der Außen-Terrasse des Bistros errichtet werden. Die Vereinsspitze Stefan Schwaab und Florian Kohlbecker sowie Geschäftsführerin Christina Palma Diaz freuen sich über diese weitere Ergänzung der Werbekonzeption durch die Agentur exakt, welche auch die Gesamtkonzeption für das Museum erstellt hat.


Vor der neu errichteten Glaswand zu sehen: Die ehrenamtlichen Helfer Siegfried Burow und Karl-Heinz Gutmann, Vereinsvorstand Stefan Schwaab und Florian Kohlbecker, Geschäftsführerin Uni-mog-Museum Christina Palma Diaz, Geschäftsführer der Lärmschutzfachfirma R. Kohlbecker mit Hr. Leuchtner sowie Geschäftsführer der Agentur exakt Stefan Risché
 

Ein im Digitalverfahren aufgebrachtes ungewöhnliches Motiv ziert die 14m breite bruchsichere Acrylglaswand, die die Besucher vor Wind, Lärm und Staub durch den Außen-Parcours schützt, aber dennoch einen Blick auf den Parcours erlaubt. Das Motiv wurde durch den Art Director der Werbeagentur Stefan Risché ausgesucht - es zeigt ein historisches Motiv der Bettmeralb in den Walliser Alpen, das tatsächlich einen schwebenden Unimog darstellt. Er wird als Müllfahrzeug an die Gondel gehängt und auf diese Weise zum Einsatz auf die autofreie Bettmeralb gebracht.

Um die beträchtlichen Kosten stemmen zu können, wurden die speziellen Fundamente in großer Eigenleistung durch ein Team ehrenamtlicher Helfer erbracht. Die Kosten für das Motiv und die digitalen Druckarbeiten auf den Glaselementen wurden von der Gaggenauer Lärmschutzfachfirma R. Kohlhauer GmbH getragen. Auch die Materiallieferanten haben Ihren Anteil daran geleistet. Alle Beteiligten freuen sich sehr über diesen weiteren Ausbau des Unimog-Museums.



1 Jahr Unimog-Museum


Ein Jahr nach der Eröffnung kann das Unimog-Museum positive Bilanz ziehen. Über 45.000 Besucher kamen in den ersten zwölf Monaten, das sind rund doppelt so viele wie erwartet. Etwa jeder dritte Gast nutzte außerdem den attraktiven Außen-Parcours und fuhr in einem Unimog mit über den Museums-Hügel. Wer ein Fahrertraining buchte, konnte sogar selbst den Parcours meistern. Um den Betrieb des Museums zu gewährleisten, sind etwa 100 ehrenamtliche Helfer bei Museumsführungen, im Shop, bei der Aufsicht und dem Fahrer-Außen-Parcours sowie Arbeiten an Bau und Gelände aktiv.













 

Am 3. Juni 2007 wurde das Jubiläum mit einem umfangreichen Rahmenprogramm gefeiert. Zu jeder halben Stunde wurden kostenfreie Museumsführungen angeboten und es gab den ganzen Tag Vorführungen von verschiedenen ferngesteuerten Unimogmodellen. Fünf Jugend-Musikkapellen sorgten für die musikalische Unterhaltung und eine Bildershow zeigte die Höhepunkte des ersten Jahres. Abgerundet wurde das Programm mit einer Aufführung des Tanzstudios "Der springende Punkt" sowie mit Kinderschminken des Gaggenauer Vereines "kindgenau!". Eine süße Überraschung für alle ehrenamtlichen Helfer war das Geburtstagsherz der Bäckerei Liedtke.

Stefan Schwaab, erster Vorsitzender des Unimog-Museum e.V. betonte bei seiner Begrüssungsrede, dass er diese besondere Gelegenheit nutzten möchte, um sich im Namen des Museums ganz herzlich bei allen Partnern, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern für die tatkräftige Unterstützung zu bedanken. Ohne diesen Einsatz wäre das erfolgreiche erste Jahr nicht möglich gewesen.
Das Unimog-Museum finanziert sich ohne öffentliche Zuschüsse durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Sponsoring und Einnahmen.

"Wir als DaimlerChrysler AG leisten hier gern unseren Beitrag", erklärte Martin Daum, Leiter des Lkw-Werkes in Wörth in einer Pressemitteilung. "Denn hier im Unimog-Museum lebt die Legende. Seit dem ersten Prototyp im Jahr 1948 arbeitet sich der unverwüstliche Mercedes-Benz Unimog durch unwegsame Regionen auf der ganzen Welt. Ob auf dem Bau, in der Land- und Fortwirtschaft oder in Kommunalbetrieben: Geht es um besondere Leistungen, dann schlägt die Stunde des Unimog, das kann man hier in einmaliger Art und Weise erleben", so Daum: "Wir wünschen dem Museum noch viele weitere Besucher aus aller Welt!"

Veranstaltungshighlights im Unimog-Museum waren in den letzten zwölf Monaten unter anderem die erste große Sonderausstellung "Feuerwehr" mit der Kunstausstellung "MogArt" von Sylvia Benub, die "Moped- und Mokickausstellung" in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwälder Moped- und Roller-Museum e.V. Bad Peterstal sowie die "Eisenbahnvorführung" mit den Tischeisenbahnfreunden. Im Dezember 2006 präsentierte die Rennfahrerin Ellen Lohr im Unimog-Museum ihr neues Team für die Rallye Paris-Dakar.
Ein weiterer Höhepunkt war die offizielle Übergabe der Skulptur "Red Loops for Rotenfels" des Gaggenauer Künstlers Prof. Eberhard Eckerle im Oktober 2006. Im Beisein von Dr. Dieter Zetsche, dem Vorstandsvorsitzenden der DaimlerChrysler AG, sowie rund 200 weiteren Förderern und Sponsoren, wurde die riesige, 6,70 Meter hohe Plastik direkt vor dem Museum eingeweiht.

Darüber hinaus konnte sich das Museum als Veranstaltungsort etablieren. So fanden Tagungen, Konferenzen und Empfänge bis 220 Personen statt. Neben privaten Feierlichkeiten und Weihnachtsfeiern wird im Juni sogar die erste Hochzeitsfeier im Museum stattfinden.