AKTUELL MÄRZ 2007

 

Feuerwehrausstellung im Unimog-Museum


  Murgtal – Rote Farbe dominiert vom 29. April bis 3. Oktober 2007 im Unimog-Museum an der Bundesstraße 462 zwischen Rastatt und Freudenstadt bei Schloss Rotenfels. Grund ist eine Feuerwehr-Sonderausstellung mit vielen Attraktionen rund um den Roten Hahn. Dafür werden im Museum selbst einige Exponate durch Unimog mit speziellem Feuerwehr-Aufbau ersetzt. Darunter befinden sich beispielsweise ein wunderschöner kleiner Unimog 402 mit nur 25 PS, der früher einmal in Klosters bei Davos seine Dienste tat oder ein hochmodernes Tanklöschfahrzeug der neueren Unimog-Generation.
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Mopedspezialisten im Unimog-Museum

Am Sonntag, den 4. März 2007 zeigte Günther Hoffmann, ein Mitglied des Moped- und Roller Museum e.V., eine Diashow mit Kommentierung im Veranstaltungsraum des Unimog-Museum. Gezeigt wurden Bilder von verschiedenen Ausfahrten innerhalb Deutschlands, nach Österreich oder Italien mit Kleinkrafträdern u.a. der Firmen Kreidler, Zündapp, Hercules und Puch. Anschließend standen Günther Hoffmann („Kreidler-Hoffi“) und Manfred Klaaßen („Zündapp-Manni“), die maßgeblich an der Organisation der aktuellen Moped- und Mokickausstellung im Unimog-Museum beteiligt waren, für Fragen rund um die begehrten Zweiräder zur Verfügung.


„Moped- und Mokickausstellung“ im Unimog-Museum vom 17.2. bis 31.3.2007





  Beginnend am Samstag, den 17. Februar bis zum 31. März 2007 ist im Unimog-Museum die Sonderausstellung „Moped, Mokick und Kleinkrafträder“ zu sehen. Dabei werden zwischen den Unimog eine Auswahl originalgetreu restaurierter Zweiräder (Schwerpunkt Zündapp und Kreidler) sowie die Bilder-Dokumentation der Weltrekordfahrt von 1965 in Utah/ USA gezeigt. Die Ausstellungsstücke stehen stellvertretend für die große Anzahl von Mopedherstellern aus 30 Jahren Zweiradgeschichte beginnend 1953 mit so wohlklingenden Namen wie: Achilles, Amor, Meister, Tornax, Triumph, Victoria, Zündapp, Kreidler, Hercules, DKW, Maico NSU und viele andere Marken.

Zu der Zweiradgeschichte gehören natürlich auch die schnellen und heiß begehrten Kleinkrafträder. Kleinkraftrad - welche Verheißung lag für die Geburtsjahrgänge der Nachkriegszeit bis zu denen der endsechziger Jahre in diesem Wort. Diese Namen wie Ultra, Florett, K 50, KS 50, MD 50 und SS 50 schrieben eine lange Geschichte, die von Freiheit, Reiselust, Geschwindigkeit und Renntechnik erzählte.


Wer hatte nicht die Isarstrand-Mädchen von Zündapp, den Kreidler - Testfahrer Rudolf Kunz langliegend auf seiner Rennflorett im Oktober 1965 in Utah, oder Nastassja Kinski auf der Hercules K 50 RL als Poster an der Wand hängend, in seiner Bude oder Partykeller gehabt? Wer erinnert sich nicht gerne an die platt gedrückte Nase am Schaufenster der Zweirad-Händler, denn dahinter standen Sie alle in ganzer Pracht und Schönheit zum Anfassen: "unsere" Träume. Wer erinnert sich nicht gerne an die Windschattenduelle auf dem Weg zur Disco, oder die klammen Finger auf dem Weg zur Berufsschule im Winter, oder die unzähligen verbastelten Stunden im Keller oder der Garage, mit ölverschmierten Händen und Klamotten.

Diese Ära der Kleinkrafträder entwickelte sich bis 1981 in einem rasanten Tempo. Die Fahrzeuge warteten im Laufe der Zeit mit Leistungen auf, von denen die Schöpfer nur träumen konnten.

Die Zeit, das Kleinkrafträder achtlos auf den Schrott geworfen wurden, ist vorüber - es hat eine neue Epoche begonnen: Kleinkrafträder werden liebevoll in Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert und immer mehr private Sammler kümmern sich um den Erhalt dieser Fahrzeuge.

Ein bisschen vom Flair dieser Zeit soll diese Ausstellung nun vermitteln. Als Schauplatz erweist sich das Unimog-Museum geradezu ideal, da beide Fahrzeuge die Wirtschaftswunderzeit widerspiegeln und für viele Menschen, entweder der Unimog oder das Moped eines der ersten motorisierten Untersätze darstellte. Freundlich unterstützt wurde das Unimog-Museum für diese Sonderausstellung durch das „Moped- und Roller Museum, Bad-Peterstal“ (www.museum-verein.de) und von zwei „Moped –Begeisterten“: Manfred Klaasen aus Bischweier, genannt „Zündappmanni“ und Hans Günther Hoffmann, genannt „Kreidler Hoffi“ (www.kreidler-hoff.eu).