
Die neu gegründete „Stiftung Unimog-Museum“ läuft an und wächst dank
Zustiftungen (von links): Michael Wessel, Dr. Roman Glaser,
Vorstandsvorsitzender Volksbank Baden-Baden . Rastatt, Christina Palma
Diaz, Siegfried Burow, Stefan und Evi Schwaab sowie Werner Magin,
Vorstandsvorsitzender Sparkasse Gaggenau-Kuppenheim. Foto: Slobodan
Mandic

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Noch
vor dem zweiten Geburtstag des Unimog-Museums wurden Weichen für die
Zukunft gestellt: die Gründung einer eigenen Stiftung. Nach einer
Präsentation am 29. Februar vor Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern
sollen nun Zustiftungen erfolgen.
Den Grundstock in Höhe
von 10.000 Euro legte Stefan Schwaab, 1. Vorsitzender des Vereins,
zusammen mit seiner Frau Evi, bereits Ende 2007. Weitere 15.000 Euro
wurden durch die Betreibergesellschaft stellvertretend für 120 aktive
Ehrenamtliche eingezahlt. Auf dieser finanziellen Basis erteilte das
Regierungspräsidium Karlsruhe im vergangenen Dezember die
Ernennungsurkunde für die „Stiftung Unimog-Museum“. Auch die beiden
Banken vor Ort, die Sparkasse Gaggenau-Kuppenheim sowie die Volksbank
Baden-Baden . Rastatt sind mittlerweile Stifter, jeweils mit 3.000 Euro.
Das
besondere der Stiftung, so Schwaab, sei der Aufbau von
Stiftungskapital, das angelegt werde, um allein durch den Ertrag zum
Beispiel neue Projekte zu finanzieren: „Unser Ziel ist ein großer
Stiftungsfonds, damit wir über viele Jahre ein attraktives Museum
garantieren können.“
Den Vorstand der neuen Stiftung
bilden Stefan Schwaab als 1. Vorsitzender, Siegfried Burow sowie
Michael Wessel. Im Beirat sind Alfons Braun, Rita Eberle, Gaggenaus
Oberbürgermeister Christof Florus, die Geschäftsführerin des
Unimog-Museums, Christina Palma Diaz, Georg Pfeffer sowie Andreas
Renschler, Vorstandsmitglied der Daimler AG und verantwortlich für den
Nutzfahrzeugbereich. Mit diesem Team habe man laut Schwaab sowohl
ehrenamtliche Helfer für die Stiftungsarbeit gewinnen können als auch
wichtige Mandatsträger und Persönlichkeiten wie Florus und Renschler.
Mit
einem speziellen Flyer wird für die Stiftung geworben. Wer mindestens
1.000 Euro zahlt, wird als neuer Zustifter aufgenommen und mit seinem
Namen an einer Museumstafel verewigt. Jedes Jahr sollen so die Stifter
gewürdigt werden. Aber auch kleinere Spenden seien weiterhin herzlich
willkommen, führte Stefan Schwaab aus. Schließlich bestehe der Verein
Unimog-Museum mit seinen wichtigen Aktivitäten fort. Die Stiftung bilde
vielmehr einen zusätzlichen attraktiven Baustein.
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