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dem 5. Februar sind im Unimog-Museum erstmals Dioramen zu bestaunen.
Christoph Lindemann, passionierter Unimog-Fan und Dioramen-Künstler
zeigt seine rund 20 Werke bis 20. April 2008.
Für Christoph Lindemann war der Urtyp des Unimog das
Traumfahrzeug seiner Kindheit. Zunächst als Steiff-UNIMOG, welcher
einem Spielkameraden gehörte, später in der Schulzeit das Original,
z.B. bei Testfahrten am Gaggenauer Sauberg. Lange schien er ihm jedoch
unerreichbar.
Erst kurz vor meinem 50. Geburtstag
änderte sich das. Die Zeit war reif, endlich seinen Traum zu erfüllen.
Dem Entschluss folgte bald eine passende Gelegenheit. Und schon wenige
Wochen später war er glücklicher Besitzer eines 411.119 Baujahr 1965.
Die
Begeisterung hielt bis heute an. Denn sein Unimog lief von Anfang an
pannenfrei und nur wenige Instandsetzungsarbeiten waren nötig, die er
sogar alle selbst durchführen konnte. Fahrten „auf eigener Achse“ zu
Treffen mit Gleichgesinnten – auch in weiterer Entfernung – gehören zu
seinen schönsten Freizeitvergnügen. Besonders aber die spontanen
Fahrten durch die Weinberge vor seiner Haustüre, mit wunderbaren
Ausblicken in die Rheinebene, das Elsass und die Vogesen. Auch bei
Arbeiten am Haus und im Garten ist er außerordentlich nützlich mit
seinem Kipper und Heckkraftheber.
Eines Tages suchte
Herr Lindemann nach einem Geburtstagsgeschenk für einen Unimog-Freund.
Ein „nacktes“ Modell aus dem Laden erschien ihm aber nicht persönlich
genug. Also packte er das Modell in ein Glas, noch etwas Landschaft und
ein paar Figuren dazu. Fertig war das erste Diorama.
So
entstand ein weiteres interessantes Hobby für den Unimogfan. Selbst
wenn es draußen kalt und dunkel ist, lässt sich für ihn eine neue Idee
zügig umsetzten. Ohne die Hände schmutzig zu machen, können viele
Arbeiten sogar am Wohnzimmertisch erledigt werden. Das stimmt auch die
Familie versöhnlich, die ihr in den UNIMOG vernarrtes Oberhaupt oft
kopfschüttelnd betrachtet.
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