AKTUELL FEBRUAR 2008

 

Leihgabe von der Firma Josef Oechsle






  Die Firma Josef Oechsle aus Ottersweier stellt dem Unimog-Museum als kostenfreie Leihgabe einen John Deere Rasentraktor mit Schneeräumschild und Tielbürger-Kehrmaschine und Rauch Sand- und Salzstreuer zur Verfügung. Mit diesem Gerät kann nun die große Parkfläche des Unimog-Museums im Winter von Schnee frei gehalten werden und im Sommer können die Plätze sauber gekehrt werden. Geschäftsführer Wilfried Oechsle übergab das Gerät an Christina Palma Diaz in diesen Tagen.

Dioramenausstellung 5. Februar bis 20. April 2008






  Ab dem 5. Februar sind im Unimog-Museum erstmals Dioramen zu bestaunen. Christoph Lindemann, passionierter Unimog-Fan und Dioramen-Künstler zeigt seine rund 20 Werke bis 20. April 2008.

Für Christoph Lindemann war der Urtyp des Unimog das Traumfahrzeug seiner Kindheit. Zunächst als Steiff-UNIMOG, welcher einem Spielkameraden gehörte, später in der Schulzeit das Original, z.B. bei Testfahrten am Gaggenauer Sauberg. Lange schien er ihm jedoch unerreichbar.

Erst kurz vor meinem 50. Geburtstag änderte sich das. Die Zeit war reif, endlich seinen Traum zu erfüllen. Dem Entschluss folgte bald eine passende Gelegenheit. Und schon wenige Wochen später war er glücklicher Besitzer eines 411.119 Baujahr 1965.

Die Begeisterung hielt bis heute an. Denn sein Unimog lief von Anfang an pannenfrei und nur wenige Instandsetzungsarbeiten waren nötig, die er sogar alle selbst durchführen konnte. Fahrten „auf eigener Achse“ zu Treffen mit Gleichgesinnten – auch in weiterer Entfernung – gehören zu seinen schönsten Freizeitvergnügen. Besonders aber die spontanen Fahrten durch die Weinberge vor seiner Haustüre, mit wunderbaren Ausblicken in die Rheinebene, das Elsass und die Vogesen. Auch bei Arbeiten am Haus und im Garten ist er außerordentlich nützlich mit seinem Kipper und Heckkraftheber.

Eines Tages suchte Herr Lindemann nach einem Geburtstagsgeschenk für einen Unimog-Freund. Ein „nacktes“ Modell aus dem Laden erschien ihm aber nicht persönlich genug. Also packte er das Modell in ein Glas, noch etwas Landschaft und ein paar Figuren dazu. Fertig war das erste Diorama.

So entstand ein weiteres interessantes Hobby für den Unimogfan. Selbst wenn es draußen kalt und dunkel ist, lässt sich für ihn eine neue Idee zügig umsetzten. Ohne die Hände schmutzig zu machen, können viele Arbeiten sogar am Wohnzimmertisch erledigt werden. Das stimmt auch die Familie versöhnlich, die ihr in den UNIMOG vernarrtes Oberhaupt oft kopfschüttelnd betrachtet.



Ehrenamtliche Helfer restaurieren Exponate für das Schwerpunktthema 2008 „Unimog & Winterdienst“:




  Dank der großzügigen Unterstützung der Firma Merex in Bad Rotenfels können Albert Liebgott und Rolf Müller seit Januar verschiedene Exponate für das Schwerpunktthema „Unimog & Winterdienst“ aufbereiten. So sind aufwendige Vorabeiten für das Lackieren, wie z.B. abdampfen, schleifen oder spachteln notwendig. Neben verschiedenen Anbaugeräten werden ab Ende April interessante Unimog, Plakate, Winterketten u.v.m. bis 5. Oktober im Museum gezeigt. Wer Lust hat, bei den Vorbereitungen mitzuhelfen, kann sich gerne mit dem Museumsteam in Verbindung setzen: Tel: 07225/ 981310.


Vorführung historischer Modelleisenbahnen





www.tischeisenbahn.de

  Am 16. und 17. Februar 2008 von jeweils 10 bis 17 Uhr gibt es zahlreiche Schauanlagen der 20er bis 60er Jahre zu bewundern.  So z.B. 5 originale historische Märklin Werksanlagen aus Göppinger Herstellung, Trix Express und Märklin der 30er bis 60er Jahre sowie Bing Tischbahn, Stube Schwebebahn, Zeuke Spur 0, Billerbahn und Karl Bub. Das Sammeln und Restaurieren alter Modelleisenbahnen der 20er bis 60er Jahre erfreut sich seit langer Zeit steigender Beliebtheit. Das belegen die vielen Sammlermärkte besonders in Süddeutschland, auf denen gebrauchtes historisches Material getauscht und gehandelt wird. Viele Auktionshäuser entdeckten in der Vergangenheit neben Antiquitäten und Gemälden den Handel mit altem Blechspielzeug und Oldtimer - Modelleisenbahnen. Die besonderen Höhepunkte für Sammler sind jedoch lebendige Vorführungen mit historischem Material, bei denen die alten Züge zeigen können, was in ihnen steckt. Dass unsere Region in dieser Beziehung international beachtet wird und seit Jahren interessierte Sammler sogar per Flugreise an den umfassenden Vorführungen der Murgtäler Interessengemeinschaft teilnehmen, dürfte nur wenigen Insidern bekannt sein.

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