AKTUELL MAI 2008
Großzügige Baumspende an das Unimog-Museum

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Murgtal
–– Die Baumschule Eberts aus Haueneberstein spendete dem Unimog-Museum
drei wunderbare, bereits groß gewachsene Ginko-Bäume für den
Außen-Parcours. Wolfgang Eberts, Geschäftsführer der Baumschule lies es
sich dabei nicht nehmen, beim Transport und Abladen der Bäume selbst
vor Ort zu sein und tatkräftig mitzuhelfen. Mit freundlicher
Unterstützung der Firma Kaiser konnten die kostbaren Bäume stilecht mit
einem Unimog an die Pflanzstelle gebracht werden und mit einem Unimog
mit Kranaufbau in das Pflanzloch hineingehoben werden.
Das
Einpflanzen und stabilisieren der Bäume übernahmen einige
ehrenamtlichen Helfer unter Federführung von Karl-Heinz Gutmann. Stefan
Schwaab, 1. Vorsitzender des Unimog-Museum e.V. freut sich sehr über
die Spende und bedankt sich bei allen Beteiligten: „Dies ist ein
weiteres Beispiel für die Verbundenheit und breite Unterstützungsbasis,
die unser Museum in der Region genießt“
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Landjugend Ihringen zu Besuch im Unimog-Museum

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Das Pfingstwochenende nutzte die Landjugendgruppe Ihringen, um das Unimog-Museum mit rund 40 Mitgliedern zu besuchen.
Die Landjugendgruppe Ihringen wurde vor fast 50 Jahren von
Landwirtschaftslehrer Treibel mit 41 Gründungsmitgliedern gegründet.
Heute ist sie eine Gruppe Jugendlicher zwischen 14 und 30 Jahren, die
sich einmal wöchentlich trifft, um gemeinsam etwas zu erleben, wie z.B.
Radtouren, Eis essen, kegeln oder der jährliche Pfingstausflug, der
dieses Jahr nach Bühl führte und im Rahmen dessen sie im Unimog-Museum
zu Gast waren.
Weitere Informationen unter www.laju-ihringen.de.
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Rund 50 Wankelmotoren am Unimog-Museum


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Murgtal
– Bei strahlendem Sonnenschein besuchte der Mazda RX7 Club am
Pfingstsonntag das Unimog-Museum. Rund 50 Wankelmotoren machten Halt,
so dass sich einige interessierte Gäste über den RX7 informieren
konnten und die Mazda-Fahrer über den Unimog.
Der RX 7 Club wurde 1981 in
Moringen/Niedersachsen gegründet und hat ca. 115 Mitglieder aus ganz
Europa, jedes Jahr finden zwei Clubtreffen statt, die von Mitgliedern
organisiert werden. Regelmäßig erscheint eine Clubzeitschrift, Kontakt
halten die RX 7 Fahrer über die Homepage des RX 7 Clubs: www.rx7-club-europe.de
Ein
kurzer Blick zurück, Felix Wankel (1902-1988) aus Lahr beschäftigte
sich ab 1924 mit Drehkolbenmaschinen. Ihm gelang es schließlich, die
schweren Dichtungsprobleme zu lösen und auch die Frage der besten Form
zu beantworten. Die Firma NSU setzte sich am meisten für Wankels Motor
ein und schließlich wurde 1967 der erste Serienwagen, der NSU Spider,
dann der Ro80, produziert.
Mazda setzte
die Entwicklung mit Erfolg im RX 7 der Typen SA, FC und FD, die von
1979 bis 2003 gebaut wurden, fort. Bis heute liefen schon über zwei
Millionen Wankeltriebwerke vom Band. Das aktuelle wurde im Mazda RX 8
mit seinem Renesismotor perfektioniert.
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Unimog, der Profi im Winterdienst - seit fast 60 Jahren


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… eine Ausstellung im Unimog Museum zum Thema Winterdienst
Murgtal - Bei strahlendem Sonnenschein hat das Unimog-Museum seine
Pforten zu einer Ausstellung mit dem Schwerpunktthema „Unimog und
Winterdienst“ geöffnet, die bis zum 5. Oktober im Museum präsentiert
wird.
Winterdienst ist für den Unimog seit Anfang der fünfziger Jahre des
vorigen Jahrhunderts also seit den ersten Jahren seiner Existenz eine
Schlüsselanwendung. Die besonderen Fähigkeiten wie Antriebe und
Steuerung von Geräten, professioneller Allradantrieb,
Geländegängigkeit, Vielseitigkeit etc. fanden früh das Interesse der
Gerätehersteller spezifische Schneepflüge, Schneefräsen,
Schneeschleudern und Streugeräte zur Glättebekämpfung für den Einsatz
mit dem Unimog zu entwickeln.
Diese „Tandem-Lösung“, das heißt die Abstimmung von Fahrzeug und Gerät
führte frühzeitig zu dem sogenannten „Gerätefreigabesystem“ des
Produktbereiches Unimog der Daimler AG, einem Geschäftsmodell, das den
weltweiten Erfolg des Unimog im kommunalen Sektor begründete. Die
damals entwickelten Geräteverbindungen sind seit Jahren europäischer
Standard für Kommunalgeräte.
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Gerätepartner der ersten Stunde für den Winterdienst war die im
südlichen Schwarzwald ansässige Firma Schmidt, St. Blasien. Sie
entwickelte die erste Schneefräse (ein Aufbaumotor auf der Ladefläche
des kleinen Unimog U 2010 mit 25 PS Motorleistung trieb), die an der
Frontseite des Unimog angebaute Schneefräse an. Eine solche Kombination
aus dem Jahre 1955 ist im Unimog - Museum neben vielen anderen Geräten
für den Winterdienst zusehen.
Am Eröffnungstag wurde in Referaten und mit Filmen der Beginn der
Schneeräumung in den 50er und 60er Jahren in den Alpen erläutert. Pässe
mit einer Schneehöhe von bis zu 18 Metern wurden von den Unimog mit
Schneefräsen stufenweise frei geräumt. Eine eindrucksvolle
Demonstration über die Leistungsfähigkeit des kleinen Gaggenauers aus
der damaligen Zeit.
Im Jahre 1964 erwies sich der Unimog als unentbehrlicher Helfer bei den
Olympischen Winterspielen in Innsbruck: Wegen akuten Schneemangels
mussten LKW (Service der Daimler AG in Zusammenarbeit mit der
österreichischen Mercedes-Benz-Vertretung) aus entlegenen Gebieten
Schnee zu den Wettkampfstätten transportieren. Unimog übernahmen dann
den Weitertransport zu den eigentlichen Sportanlagen. Der Satz „Unimog
rettet die Olympischen Spiele“ wurde geprägt. Plakate, Bilder,
Presseberichte und Auszeichnungen werden in Vitrinen zu diesem Ereignis
gezeigt.
Bei der Eröffnung wurden in der Museumshalle ganztägig ferngesteuerte
Unimog und LKW im Maßstab 1: 16 mit vielen funktionierenden An- und
Aufbaugeräten unter Federführung von Michael Blender zur Freude von
Jung und Alt vorgestellt.
Im Rahmen der Ausstellung zum Thema „Winterdienst“ finden die Besucher
Informationen zur Technik von vorgestern bis heute, d.h. auch neueste
Technologien zur Schneeräumung und Glättebekämpfung. Ergänzt werden
diese Erläuterungen durch Schautafeln zur Verwendung von Hilfsmitteln
zur Glättebekämpfung und deren Umgang zur Schonung der Umwelt.
An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an René Dusseldorp,
Geschäftsführer der Firma Merex Autovertrieb GmbH in Gaggenau, welcher
das Schwerpunktthema mit großem ehrenamtlichen Engagement mit Hilfe
vieler unterstützender Firmen und Vereinsmitgliedern zusammengestellt
hat.