AKTUELL DEZEMBER 2006

 

Weihnachtskrippe im Unimog-Museum





  Weihnachtskrippe „Altjerusalem“ von Martin Warth in Zusammenarbeit mit Herbert Hertweck (Laubsägearbeit) und Patrick Kahles (Beleuchtung).


„Wie der Unimog entstand“






  „Wie der Unimog entstand - eine Geschichte, von „Tüftlern“, die auch in schlechten Zeiten den Kopf nicht hängen ließen“ heißt das neu erschienene Buch, welches der Grafiker - Karl Merkel - in Zusammenarbeit mit Martin Weingärtner aus Baden-Baden (ein Sponsor des Unimog-Museum), entwickelt hat und heute an das Unimog-Museum übergeben wurde. Das 24-Seitenbuch besteht aus anschaulichen Illustrationen und informativen Texten und zielt vor allem auf technisch- und geschichtsinteressierte Jugendliche...

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Ellen Lohr präsentiert im Unimog-Museum ihr neues Team für Paris-Dakar





Fotograf: Dieter Rebmann

  Die Rennfahrerin Ellen Lohr hat ihr neue Mannschaft vorgestellt, mit der sie bei der Rallye Paris-Dakar im kommenden Jahr an den Start gehen will. Die Präsentation des Teams „Maxdata Mercedes-Benz“ fand am 11. Dezember 2006 im Unimog-Museum statt.


Buchpräsentation von Gisbert Hindennach





  Am 9. und 10. Dezember 2006 stellte Gisbert Hindennach sein neues Unimog-Buch: „Unimog-Der Mercedes unter den Traktoren“ vor. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit mit dem Autor persönlich ins Gespräch zu kommen und den extra für die Buchvorstellung ausgestellten blauen Ruhrstahl zu besichtigen.


draussendrinnen
„Einblicke in besondere Lebenswelten“ von Fotograf Peter van Heesen




  Die Fotos sind ästhetisch, aber schonungslos; sie zeigen Menschen in Notlagen. Fotografiert von Peter van Hessen und zusammen gefasst in der Ausstellung „draussendrinnen“, zu sehen vom 10. Dezember bis 31. Januar 2007 im Unimog-Museum in Gaggenau. Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Gesprächsrunde zum Thema „Reiches Deutschland – armes Land“ am Sonntag, 10. Dezember, um 11 Uhr. Es diskutieren u.a. Claudia Peter von der IG Metall Gaggenau und Rastatts Oberbürgermeister Klaus-Eckhard Walker.
Die Journalistin Ute Kretschmer-Risché geht den Fragen nach, ob es Konzepte gibt, um Menschen vor Armut zu bewahren und welche Rolle Bildung spielt, um Kindern bessere Lebenschancen zu ermöglichen. Dabei sollen unter anderem die Aspekte der Gewerkschaft als auch die der Kommunen wie in Rastatt beleuchtet werden, wo die Stadt neue kontroverse Wege in der Kinderförderung geht. Wolfgang Sartorius, Geschäftsführer der Erlacher Höhe, einer Wohn- und Arbeitsstätte für bislang obdach- und arbeitslose Menschen, war auch als Sachverständiger im Gesetzgebungsverfahren zu Hartz IV tätig und setzt sich für menschenwürdiges Leben am Rande der Existenz ein. Er berichtet über Chancen, Risiken und Fehlplanungen der Sozialreformen.


Ebenfalls Teilnehmer der Gesprächsrunde ist Stefan Schwaab in seiner Rolle als Betriebsrat, aber auch als 1. Vorsitzender des Vereins Unimog-Museum. Mit der Ausstellung „draussendrinnen“ werde ein weiterer Baustein des Gesamtkonzeptes umgesetzt, so Schwaab: Damit möchte das Unimog-Museum neben der eigentlichen Fahrzeug-Schau und dem zeitgeschichtlichen Kontext weitere Themen besetzen: So beispielsweise auch Kunst zeigen, wie bereits mit der Enthüllung der Skulptur von Prof. Eberhard Eckerle geschehen. Und gesellschaftliche Komponenten aufgreifen, dazu gehört die Foto-Ausstellung mit Gesprächsrunde.
Für Interessenten, die sich die Erlacher Höhe im schwäbischen Kreis Ludwigsburg anschauen möchten, wird Anfang nächsten Jahres eine Sonderfahrt über das Museum angeboten. Das Unimog-Museum ist zur Ausstellungseröffnung zu den üblichen Zeiten von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Ausstellung kann im Rahmen eines Museums-Besuchs bis Ende Januar 2007 besichtigt werden.