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Rekordversuch der längsten frei verlegten Märklin M-Gleisstrecke im Unimogmuseum in Gaggenau

News 23.01.2025

Gaggenau, 23.01.2025 – Das Unimogmuseum in Gaggenau wird am Wochenende des 15. Und 16. Februar zum Schauplatz eines außergewöhnlichen Rekordversuchs. Das Team, bestehend aus zehn Mitgliedern vom Havelland bis Zürich, wird versuchen, die bisher längste frei verlegte Märklin M-Gleisstrecke in der Baugröße H0 durch die Hallen des Museums zu führen.

Am Sonntagmittag soll die Rekordfahrt dokumentiert werden. Um dies zu ermöglichen, muss nicht nur das Gleis selbst, sondern auch die Stromversorgung über zehn Transformatoren gewährleistet werden, die über die gesamte Halle verteilt stehen.

Mit einer Streckenlänge von 200 Metern erfordert der zuverlässige Betrieb eine durchdachte Planung und eine Fülle von Materialien, nicht nur Gleise. Michael Felder und Anselm Geske aus dem Havelland berichten von den Herausforderungen beim Vorbereiten des Kabelbaums sowohl vor als auch hinter den Transformatoren. Dabei stoßen sie auf ganz andere Probleme, als sie sie von ihrer Modellbahn zuhause kennen. Davon künden die Blasen an ihren Händen, die entstehen, wenn man mehr als 1100 Gleise von Hand verlesen und reinigen, sowie etwa 460 Stecker und Muffen an die Kabelenden anschrauben muss. Spannend wird, ob die Verlängerungskabel von den Steckdosen zu den Standorten der Trafos ausreichen werden. Niemand will Stolperfallen. Daher ist es ausgesprochen praktisch, dass ringsumher noch Unimogs in der Halle stehen, hinter denen niemand über die Kabel balancieren muss.

Da das verwendete Gleis nicht trittfest ist, wurden eigens vier beleuchtete Rampen speziell für Rollstuhlfahrer konstruiert, um den Gleisverlauf beispielsweise in Richtung Ausgänge und Toiletten sicher überqueren zu können. Der herannahende Zug wird durch von Grün auf Rot wechselndes Licht angekündigt. „Einfach kann jeder“, schmunzelt Reinhold Wenzel über das Video in der Chatgruppe.

Neben der Rekordfahrt selbst bietet das Event auch die Möglichkeit für Kinder, am Aufbau des Projekts teilzunehmen und einen eigenen Experimentierbereich zu entdecken.

Die Tüftler freuen sich auch über Ankaufangebote für weiteres, gut erhaltenes Gleis- oder Rollmaterial oder unterstützen gerne dabei, heimische Fahrzeuge vor Ort wieder benutzbar zu machen. „Kinder mit dem Modellbahnvirus zu infizieren, ist gar nicht so einfach“, weiß Jens Vesper, „Aber wir geben uns die größte Mühe“.

Bereits beim diesjährigen Treffen werden Pläne fürs nächste Jahr geschmiedet. Nach dem Treffen ist vor dem Treffen. Und die Ideen gehen der schelmisch dreinblickenden Truppe nicht aus. Das Unimogmuseum ist unverändert eine feste Institution im Kalender aller Beteiligten, unabhängig davon, wie weit sie dafür reisen müssen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, das Unimogmuseum am 15. und 16. Februar zu besuchen und dem Rekordaufbau beizuwohnen.

Wann: 15. und 16. Februar 10-17 Uhr

Eintrittspreis 8,00 €, ermäßigt 7,00 €, 19,00 € Familienticket. Unimog-Museum e.V. und UCG-Mitglieder kostenfrei

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