Spannender Vortrag über das Rudolf-Fettweis-Werk

Museums News

Veranstaltungsdatum: 21.01.2018 um 11:00

Am 21. Januar 2018 um 11 Uhr referiert Dr. Thomas Herzig vom Technoseum Mannheim im Rahmen des Familientags zur Winterausstellung im Unimog-Museum  über die spannende Entstehungs- und Baugeschichte des heutigen Rudolf-Fettweis-Werks in Forbach.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in der Politik Überlegungen, die Stromproduktion nicht ausschließlich privaten Anbietern zu überlassen, sondern ordnend und regulierend einzugreifen. Denn die bereits existierenden Großkraftwerke waren damals alle in der Hand privater Betreiber, die ihren Strom vor allem in die großen industriellen Ballungszentren lieferten, während ländliche geprägte Gebiete von einer flächendeckenden Stromversorgung ausgeschlossen blieben.

1912 wurde der Bau und Betrieb eines „Murgwerkes“ durch den Staat im badischen Landtag per Gesetz beschlossen. Danach dauerte es bis November 1918, ehe das oberhalb von Forbach gelegene Wasserkraftwerk in Betrieb ging. In den 1920er Jahren wurde es durch den Bau zweier weiterer Kraftwerke, darunter des Schwarzenbachwerks mit seiner  weithin bekannten Talsperre noch einmal erheblich erweitert.

Thomas Herzig berichtet über die Debatten und Überlegungen im Vorfeld genauso wie über den Bau und die weitere Geschichte dieser Anlage, die in vielerlei Hinsicht eine Pionierleistung war.

Sein  Vortrag ist Teil des traditionellen „Familientages“ im Rahmen der aktuellen Winterausstellung über die Energieerzeugung im Murgtal. Da gibt es  Sonder- und Vorführungen in der Ausstellung, Basteltische für Kinder und das ebenfalls schon traditionelle Kinderkasperle am Nachmittag. Außerdem hautnah zu bewundern: der Unimog „Hound“ aus dem Film „Transformers 5 – The Last Knight“, der zwei Tage vorher anlässlich der Vorführung des Films seinen Einzug in die Museumshalle hält.

Weitere Details zum Familiensonntag gibt es hier.

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