Spannender Vortrag über europäische Zusammenarbeit im Automobilbau

Museums News
19. März 2017

Am Sonntag, dem 26. März referiert Florian Gantner aus Baden-Baden um 11 Uhr im Rahmen unseres Aktionstages über die lange Tradition europäischer Zusammenarbeit im Automobilbau mit dem Schwerpunkt auf deutsch-französischen „Joint-Ventures“. Dabei wird deutlich: So etwas wie das Zusammengehen von PSA mit Opel in jüngster Zeit gab es schon von Anfang an in der Branche.

Gantner liefert viele Belege dafür, dass nicht zuletzt das grenzübergreifende Miteinander führender Pioniere, vor allem aus Deutschland und Frankreich, das Automobil erst vom Forschungs- und Prototypenstatus zum Industrieprodukt hat reifen lassen.
Der Vortrag führt tief ins 19.Jahrhundert zurück und beleuchtet interessante Aspekte aus dem Leben der Herren Daimler und Benz. Auch in Deutschland eher unbekannte Pioniere aus Frankreich werden vorgestellt, und es wird deutlich, wie persönliche Beziehungen in schwierigen Zeiten über Grenzen hinweg zu gemeinsamen Zielen geführt haben. Weitere Episoden internationaler Zusammenarbeit bis heute werden ebenfalls gestreift – so auch die Zusammenarbeit zwischen dem französischen Hersteller Panhard und der „Veritas Badische Automobilwerke GmbH Rastatt Werk Muggensturm“ nach dem Zweiten Weltkrieg, deren Ergebnis in Form von gleich zwei Fahrzeugen derzeit im Museum zu sehen ist.
Florian Gantners Vortrag ist Teil des Aktionstages mit dem programmatischen Titel „All(t)es was fährt“ im Rahmen der aktuellen Winterausstellung über die Automobilgeschichte im Murgtal. Dazu werden einige schöne Oldtimer – von alten PKW über Unimog und Traktoren bis hin zu Zweirädern – erwartet.

Aktionstag „All(t)es was fährt“

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