AKTUELL November 2009

Kunstausstellung vom Kunstverein ART-Baden-Baden e.V. 

 

Am 13. November werden im Unimog-Museum die nominierten Bilder für die ART Karlsruhe des Kunstverein ART-Baden-Baden e.V. ausgewählt. Alle teilnehmenden Kunstwerke sind am 14. und 15. November im Museum zu sehen.

Nach einigen Anstrengungen ist es dem Kunstverein gelungen, einen Infostand auf der kommenden ART Karlsruhe 2010 zu bekommen. Da der Verein jedoch in der Zwischenzeit auf über 70 Mitglieder gewachsen ist, muss dieser für die Ausstellungs- Bewerbung einen neuen Weg gehen, da natürlich nicht alle Mitglieder dort ausstellen können.

Außer dem Kunstverein-Art-Baden-Baden e.V. ist auch der Kunstverein Art Straßburg sowie die Künstlergruppe EKABA bei diesem Wettbewerb vertreten. Darum gibt es eine vereinsunabhängige Jury, die die Bilder, Objekte oder Skulpturen am Freitagabend  bewerten wird, so dass die Objektivität gewährleistet ist.

Diese Auswahl wird mit einer Kunstausstellung vom Samstag, 14.11 bis Sonntag, 15.11.2009 verbunden. Rund 25 Künstler, jeder mit  3 Bilder, also 75 Bilder werden zu den Öffnungszeiten vom Unimog-Museum von 10 bis 17 Uhr zu sehen sein. Welche Bilder mit zur ART Karlsruhe dürfen, wird am Sonntag, den 15. November um 15 Uhr von Organisationsleiter und 2. Vorstand des Kunstverein ART Baden-Baden e.V. bekannt gegeben.

Der Eintritt zur Kunstausstellung ist im normalen Eintritt des Unimog-Museum enthalten. Vereinsmitglieder vom Unimog-Museum e.V. erhalten freien Eintritt.

Weitere Informationen unter www.kunstverein-art-baden-baden.de oder http://www.ekaba.de/.

 

Autorenlesung mit Ingeborg Gleichauf 

 

 

 

 

 

 

Am Mittwoch, den 18. November um 19.30 Uhr liest Ingeborg Gleichauf aus Ihrem neuen Werk „Heimatkunde Schwarzwald" vor.

Die Wanderstiefel standen nie weit entfernt, als Ingeborg Gleichauf ihre Heimatkunde schrieb. Sie führt ihre Leser über verschwiegene Wanderpfade zu wunderschönen Aussichten, lässt sich von Heidegger oder Hannah Arendt begleiten, erkundet ein Bergwerk und besucht einen Uhrmacher. Sie erzählt von Schluchsee-Nixen und vom Schwarzwaldmädel, erinnert sich an Metzelsuppe und erkundet, wo die Schwarzwälder Kirschtorte am besten schmeckt. Dieses Buch zeigt, wie weltoffen Gegend und Menschen schon immer waren und sind.

Ingeborg Gleichauf wuchs in Neustadt auf und studierte in Freiburg. Sie schrieb über Hannah Arendt, und ihr Buch über Simone de Beauvoir bekam den Wiener Preis der Jungen Kritiker. Aber immer wieder holt sich der Schwarzwald die wanderlustige Wissenschafterin zurück, die sich mittlerweile von ihren drei erwachsenen Kindern und ihrem Mann auf ihren Touren begleiten lässt.

Die Autorenlesung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Museums mit der Gaggenauer Buchhandlung Bücherwurm. Der Eintritt für die Autorenlesung ist im Eintrittspreis vom Unimog-Museum enthalten. Vereinsmitglieder vom Unimog-Museum e.V. haben freien Eintritt.

Vorankündigung: Ausstellung "Aller Laster Anfang"

 

 

 

Die Gaggenauer können stolz sein auf eine lange Tradition im Bau von Fahrzeugen und Aggregaten. Mit einigen besonders attraktiven Exponaten und zahlreichen Dokumenten werden vom 28. November 2009 bis 21. Februar 2010 den Besuchern des Unimog-Museums die Pionierjahre des Gaggenauer Automobilbaus näher gebracht.

Aus der Produktion von Theodor Bergmann stammt ein wunderschöner viersitziger Tonneau aus der Sammlung von Hans-Joachim Schramm aus Oberursel. Um 1900 gebaut ist es das älteste Fahrzeug der Ausstellung und das fünftälteste überhaupt erhalten gebliebene Fahrzeug aus Gaggenauer Produktion.

Bei Bergmann entwickelt und dann in der Süddeutschen Automobilfabrik gebaut: ein „Liliput, das erste Volksautomobil der Welt. Es ist eines von zwei noch erhalten gebliebenen Fahrzeugen.

Als ältester Lastwagen der Welt gilt das Fahrzeug der Süddeutschen Automobilfabrik Gaggenau aus dem Jahr 1909, das sonst im Technikmuseum Speyer zu bewundern ist. Und weil Gaggenau heute als „die Wiege des Nutzfahrzeugbaus der Daimler AG" gilt, wurde die Winterausstellung 2009/2010 auch „Aller Laster Anfang" genannt.

Das erste Mal im Unimog-Museum zu sehen ist ein weiterer Laster, der Benz-Gaggenau 3K2 aus dem Jahr 1916. Um ihn zurück nach Gaggenau zu holen, wurde vom Verein Unimog-Museum eine beispielhafte „Rückholaktion" gestartet. Dabei können einzelne Aggregate und Teile symbolisch gekauft werden, um den Gesamtbetrag von 65.000 Euro zu finanzieren.

Abgerundet wird die Sonderausstellung durch historische Dokumente und Fotos in den Vitrinen sowie durch Schautafeln des Wirtschaftsarchivs Baden-Württemberg, auf denen die Anfänge des Omnibusbaus im Ländle dargestellt werden.

Dokumentarfilm über Alexander von Humboldt

 

 

 

 

 

 

Einen Dokumentarfilm über das Leben und das Werk von Alexander von Humboldt - insbesondere über dessen Forschungsreise nach Lateinamerika - zeigt am 19. November, 19 Uhr, die Regionalgruppe Mittelbaden des Unimog-Club Gaggenau im Unimog-Museum. Gedreht hat diesen preisgekrönten Film vor über 50 Jahre der aus Baden-Baden stammende Martin Schliessler. Dessen langjähriger Freund, Manfred Florus, wird zur Einleitung das Lebenswerk des verstorbenen Abenteurers, Künstlers und Filmemachers Martin Schliessler skizzieren. Hat doch dieser bei seinen Reisen häufig Unimog eingesetzt und auch Werbefilme für ihn gedreht. 

Zu diesem Filmabend sind die Mitglieder des Kulturrings Gaggenau herzlich eingeladen. Eintritt wird nicht erhoben - über eine Spende freut sich das Museum.